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Kommunaler Energieverbrauch

Bund, Länder und Kommunen verursachen gemeinsam rund 43 Millionen Tonnen CO2-Emissionen. Das sind vier Prozent aller Treibhausgasemissionen in Deutschland. Mehr als 70 Prozent davon entfallen auf die Kommunen.

Im Fokus stehen hierbei die kommunalen Liegenschaften, denn sie sind für mehr als zwei Drittel der kommunalen Emissionen verantwortlich. Verursacht werden diese Emissionen durch den Betrieb von rund 176.000 öffentlichen Gebäuden. Dabei entstehen den Gemeinden erhebliche Kosten. Rund 3,4 Milliarden Euro müssen für die Strom- und Wärmeversorgung jährlich aufgebracht werden, davon etwa die Hälfte für den Betrieb der allgemeinbildenden Schulen.

Allein durch Contracting könnten jährlich rund 300 Millionen Euro in den mehr als 185.000 öffentlichen Liegenschaften von Bund, Ländern und Kommunen eingespart werden. Das zeigt eine Marktstudie im Auftrag der dena aus dem Jahr 2005.

Laut einer aktuellen Studie lassen sich bis zum Jahr 2020 die Treibhausgasemissionen des gesamten öffentlichen Sektors um mehr als 12 Millionen Tonnen oder knapp 30 Prozent verringern.

Bis zum Jahr 2020 soll in Deutschland der Treibhausgasausstoß um 40 Prozent unter den Stand von 1990 gesenkt werden. Dieses Ziel hat die Bundesregierung gesetzt. Möglich werden soll dies durch die Verbesserung der Energieeffizienz und durch den stärkeren Einsatz von erneuerbaren Energien und Kraft-Wärme-Kopplung.


Quelle: Fotolia