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Automatisches Energiecontrolling

Beim automatisierten Energiecontrolling sammelt eine Software alle Zählerdaten über eine Datenfernmeldung und wertet sie aus. Die Ergebnisse werden tabellarisch und grafisch ausgegeben.

Es sind spezielle Zähler notwendig. Außerdem müssen die automatische Übertragung und die Software eingerichtet werden. Daher sind in der Regel zunächst hohe Anfangsinvestitionen notwendig.

Aufgrund der Komplexität des Systems ist ein automatisches Energiecontrolling eher bei großen Liegenschaften zu empfehlen. In der Fernauslesung sind BUS-Systeme vorteilhaft, da sie gegenüber dem sogenannten Impuls-Zähl-Verfahren weniger fehleranfällig sind. Idealerweise wird die Energiecontrollingsoftware mit einer Gebäudeleittechnik gekoppelt.

Zu den Vorteilen zählt der geringe Aufwand für die regelmäßige Ablesung. Durch kurze Ablesezeiträume können Veränderungen genau erfasst und große Verbraucher identifiziert werden. Dies bietet die Grundlage für gezielte Optimierungen.

Praxisbeispiel

Frankfurt am Main hat bereits seit 1990 ein Gebäudeenergiemanagement eingerichtet. Wie automatisiertes Energiecontrolling hier gezielt zur Überwachung und Energieeinsparung genutzt wird, lesen Sie auf den Energiemanagement-Seiten der Stadt Frankfurt am Main.