Energieeffiziente Beleuchtung

- Leuchtstofflampe
Die Energieeffizienz der gängigen Lampentypen ist sehr unterschiedlich. Im Folgenden stellen wir Ihnen die gebräuchlichsten vor.
Glühlampen
Glühlampen verbrauchen viel Energie. Sie lassen sich aber ohne weitere Umbauten durch Kompaktleuchtstofflampen mit integriertem Vorschaltgerät („Energiesparlampen“) ersetzen. Es gibt weitere Alternativen zur herkömmlichen Glühlampe. Sie unterscheiden sich in ihrer Energieeffizienz und den möglichen Anwendungsgebieten. Der Vergleich lohnt sich.
Die Leuchtstofflampe
Leuchtstofflampen gibt es in verschiedenen Varianten. Bei der Energiesparlampe beispielsweise handelt es sich um eine kompakte, gefaltete Leuchtstofflampe. Sie wird auch in Stab- und Ringform angeboten. Neben ihrem niedrigen Verbrauch zeichnet sie sich durch eine lange Lebensdauer aus: In der Regel hält sie 10.000 Betriebsstunden und länger.
Vorschaltgeräte: die dunkle Seite der Beleuchtung
Vorschaltgeräte sind elektrotechnische Komponenten, die für den Betrieb von Leuchtstofflampen benötigt werden und meist im Inneren der Leuchte versteckt verbaut sind. Ältere Vorschaltgeräte sind in der Regel für etwa 20 Prozent des Stromverbrauchs des Lampensystems verantwortlich. Man erkennt sie am Flackern beim Einschalten der Lampe.
Die Unterschiede zwischen alten, ineffizienten und modernen, elektronisch betriebenen Systemen sind enorm. Neben der besseren Energieeffizienz haben elektronische Vorschaltgeräte einen weiteren Vorteil: Durch den sanfteren Start wird die Lebensdauer der Leuchtstofflampen um bis zu 60 Prozent verlängert. Optimierte Leuchten und effiziente T5-Lampen erhöhen die Energieeffizienz der Beleuchtungstechnik noch zusätzlich.
Da nur ein abgestimmtes System aus Vorschaltgerät und Lampe wirtschaftlich optimal arbeitet, wird das Vorschaltgerät in der Regel nicht einzeln, sondern am besten mit der gesamten Leuchte ausgetauscht.
LEDs – Leuchtdioden
Leuchtdioden (Light Emitting Diodes, LEDs) ersetzen wegen ihrer vielfältigen Einsatzmöglichkeiten künftig immer mehr klassische Lichtquellen. Derzeit kommen LEDs vor allem bei Spezialanwendungen zum Einsatz, etwa in Taschenlampen, in Ampelanlagen oder im Automobilbau. In vielen Kommunen kommen LEDs inzwischen als Straßenbeleuchtung zum Einsatz.
Die Halogenlampe
Halogenlampen sind keine Energiesparlampen. Sie haben aber im Vergleich zu konventionellen Glühlampen eine rund doppelt so hohe Lebensdauer – etwa 2.000 Betriebsstunden – und eine fast doppelt so hohe Lichtausbeute. Im Vergleich zur Energiesparlampe ist die Energieeffizienz der Halogenlampe allerdings etwa dreimal schlechter.
Halogenlampen werden als Niedervolt- und Netzspannungshalogenlampen angeboten. Bei der Niedervolthalogenlampe wird die 230-Volt-Netzspannung durch einen Transformator auf 12 Volt gesenkt.
Niedervolthalogenlampen: lieber mit Infrarot
Besonders energieeffizient sind Niedervolthalogenlampen mit Infrarot-Beschichtung. Handelsbezeichnungen für diese Technologie sind beispielsweise „IRC“, „infrarotbeschichtet“ oder „infrared coated“. Eine Lampe mit dieser Technik verbraucht ca. ein Drittel weniger Energie und hält länger als eine normale Niedervolthalogenlampe.
Netzspannungshalogenlampen: Es geht auch günstig
Auch für Netzspannungshalogenlampen gibt es eine stromsparende Alternative: Energiesparlampen mit Reflektor. Bei den gängigen Fassungen lassen sich die Lampen leicht ersetzen, beispielsweise eine 50-Watt-Halogenlampe durch eine 11- bis 16-Watt-Energiesparlampe. Das spart während der Lebensdauer der Lampe rund 80 Euro.

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