Betriebsparameter von Lüftungs- und Klimaanlagen an den tatsächlichen Bedarf anpassen
Der erste Schritt zur energetischen Optimierung von Bestandsanlagen ist eine Bedarfsanalyse und Anpassung der Betriebsparameter. Den folgenden Aspekten sollte dabei besondere Aufmerksamkeit gelten.
Prüfung der notwendigen Luftmengen
Jeder Kubikmeter zu viel bewegter Luft fordert dem Ventilator unnötige Leistung ab. Eine Luftmengenmessung gibt Aufschluss darüber, ob in bestimmten Räumen oder zu bestimmten Zeiten mehr Luft als nötig bereitgestellt wird. Außerdem sollten sich die Laufzeiten nach der Nutzung richten. Oft können die Volumenströme auch ohne Umbauten angepasst werden, etwa bei zweistufigem Betrieb.
Kühlleistung im Sommer
Wenn eine Kühlung vorhanden ist, kann man überprüfen, ob wirklich alle Räume in gleichem Maße klimatisiert werden müssen. Jede Anlage oder Zone im Gebäude, in der die Klimafunktion abgeschaltet werden kann, spart Energie und Geld. Die Temperaturen sollten nicht zu niedrig eingestellt sein und im Sommer mit der Außentemperatur gleiten.
Luftbefeuchtung im Winter
Neben der Entfeuchtung verbraucht vor allem die Luftbefeuchtung viel Energie. Wenn Luftwäscher diese Aufgabe übernehmen, kommt der Aufwand für die hygienischen Anforderungen hinzu. Elektrodampfbefeuchter hingegen arbeiten hygienisch unbedenklich mit Dampf. Dafür muss aber teurer Strom zur Verdampfung des Wassers aufgewendet werden.
Eventuell lässt sich die Befeuchtung ganz abschalten oder reduzieren. In jedem Fall sollte überprüft werden, in welchem Maß sie notwendig ist.

Energie- und Klimaschutzmanagemen





