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Dämmstoffe und Dämmeigenschaften

Als Dämmstoffe eignen sich:

  • Hartschaum-Dämmplatten (Polystyrol oder Polyurethan)
  • Mineralfaser-Dämmstoff (Glas- oder Steinwolle)
  • Holzweichfaser-Dämmplatten
  • Mineralsschaum- und Calciumsilikatplatten

Der Dämmstoffmarkt ist stark in Bewegung. Die Eigenschaften der Dämmstoffe, zum Beispiel die Wärmeleitfähigkeit, werden verbessert und Alternativen entwickelt. Für besondere Anwendungen lassen sich zum Beispiel Vakuumisolationspaneele einsetzen. Damit hat man ein vier- bis fünffach besseres Wärmedämmvermögen gegenüber Hartschaum oder Mineralwolle und kommt mit dünneren Dämmstärken aus.

Die Dämmeigenschaften eines Materials werden durch die Wärmeleitfähigkeitsgruppe WLG angegeben. Ein Dämmstoff der Klasse WLG 035 hat zum Beispiel eine Wärmeleitfähigkeit von 0,035 W/(m•K). Um die Anforderungen der EnEV 2009 zu erfüllen, darf der Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) der Dämmung nicht größer als 0,28 W/(m²•K) sein. Dies wird beispielsweise mit einer 14 cm starken Dämmung der Klasse WLG 035 erreicht. Bei einer Sanierung gilt allerdings: Je höher die Dämmschichten, desto mehr Energie wird eingespart. So wird das Gebäude fit für die Zukunft.

Dämmstoffetikett

Dämmstoffe oder deren Verpackungen tragen verschiedene Kennzeichen.

In jedem Falle ist die Wärmeleitfähigkeit aufgedruckt, auch die Klassifizierung des Brandverhaltens muss klar ersichtlich sein. Dämmstoffe müssen entweder das CE-Zeichen tragen (zeigt an, dass der Dämmstoff einer Europäischen Norm entspricht) oder das Ü-Zeichen (verweist auf Übereinstimmung mit nationalen Normen). Manche Stoffe können mit beiden Zeichen versehen sein.

DEO: Typkurzbezeichnung für Anwendung: DEO für Innendämmung der Decke oder Bodenplatte

Bemessungswert/B1: Angabe der Wärmeleitfähigkeit und des Brandverhaltens