Wärmebrücken

- Thermogramm
Wärmebrücken sind Schwachstellen in der Wärmedämmung der Gebäudehülle. Dort fließt ein erhöhter Wärmestrom, und es kann zu Tauwasser- und Schimmelbildung auf der Innenoberfläche kommen. Bei Fassaden ergeben sich besondere Schwierigkeiten.
Man unterscheidet folgende Typen von Wärmebrücken:
- konstruktionsbedingte Wärmebrücken (punktuelle und lineare Wärmebrücken)
- geometrisch bedingte Wärmebrücken (beispielsweise Raumecken)
- konvektive Wärmebrücken bei undichten Fugen.
Wärmebrücken treten vor allem an folgenden Stellen auf: an den Auflagern der Geschossdecken auf den Außenwänden, bei durch die Fassade gehenden Balkonträgern, bei Fensterstürzen und Rollladenkästen sowie bei Fensterbrüstungen.
Geschossdecken, Innenwandanschlüsse
Bei Innendämmung sollte ober- und unterseitig mindestens in einem Streifen von 50 bis 100 cm parallel zu den Außenwänden, den durchgehenden Stützen und den anschließenden Innenwänden gedämmt werden. Problematisch sind Kappendecken mit Stahlträgern oder ähnliche Konstruktionen. Sie müssen aufgrund denkmalpflegerischer und gestalterischer Vorgaben oft sichtbar bleiben.
Um den Jahresheizwärmebedarf für den EnEV-Nachweis zu bestimmen, muss der verbleibende Einfluss der Wärmebrücken im Berechnungsverfahren berücksichtigt werden.
Weitere Informationen
- Weitere Informationen erhalten Sie auch beim dena-Projekt
zukunft haus. - Der
dena-Leitfaden „Wärmebrücken in der Bestandssanierung“ gibt nähere Hinweise zur Berechnung der Wärmebrücken. Er kann über die Projektwebsite zukunft haus bestellt werden

Energie- und Klimaschutzmanagemen





