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12.03.2018: Bundesumweltministerium fördert Anschaffung von Elektrobussen

Mit dem Sofortprogramm „Saubere Luft“ fördert die Bundesregierung die Beschaffung von Elektrobussen. Städtische Betriebe können sich bis zu zu 80 Prozent der Mehrkosten für E-Busse erstatten lassen.

Das Bundesumweltministerium unterstützt die Modernisierung des öffentlichen Personennahverkehrs. Im Rahmen des Sofortprogrammes „Saubere Luft“ stehen ab sofort Fördergelder für die Beschaffung von Elektrobussen bereit. Entsprechend der Förderrichtlinie können bis zu 80 Prozent der Investitionsmehrkosten übernommen werden. Die EU-Kommission hat der Förderrichtlinie des BMU zustimmt. Damit können Verkehrsbetriebe, die mehr als fünf Elektrobusse bestellen wollen, beim BMU eine Projektskizze einreichen.

Mit der neuen Richtlinie soll die Markteinführung von Fahrzeugen für den öffentlichen Personennahverkehr, die emissionsfrei fahren, unterstützt werden. Konkret fördert das BMUB die Anschaffung von mehr als fünf Batterie-Bussen mit bis zu 80 % der Investitionsmehrkosten. Die Investitionsmehrkosten umfassen alle Kosten, die im Vergleich zur Anschaffung eines Diesel-Busses zusätzlich anfallen Förderfähig sind daher auch die dazugehörende Ladeinfrastruktur sowie weitere Maßnahmen, die zur Inbetriebnahme von Elektrobussen nötig sind, z.B. Schulungen und Werkstatteinrichtungen. Plug-In-Hybridbusse werden wie bisher mit bis zu 40 % der Investitionsmehrkosten gefördert.

Elektrobusse, die in Gebieten mit hoher Schadstoffbelastung zum Einsatz kommen, werden bevorzugt gefördert. Gleiches gilt für Gebiete mit einer hohen Lärmbelastung. Das BMU stellt für die Förderung vorerst kurzfristig 35 Millionen zur Verfügung, eine weitere Aufstockung ist zeitnah vorgesehen. Weitere Informationen Das Förderprogramm und die Fristen zur Einreichung von Projektskizzen finden Sie hier: www.bmub.bund.de/P4772  Das Sofortprogramm „Saubere Luft“: www.bundesregierung.de/saubere-luft