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05.10.2018: Energie- und Klimaschutzmanagement für bayerische Kommunen

Ingo Schroers (Bayernwerk Netz GmbH), Ludwig Friedl und Erich Maurer (BayEA), Michael Müller (dena)

Das Energie- und Klimaschutzmanagement der dena wird nun in bayerischen Kommunen eingeführt. Möglich wird dies durch eine Kooperation der dena mit dem Verein der Bayerischen Energieagenturen.

Bei der Umsetzung der Klimaziele kommen der öffentlichen Hand eine Schlüsselrolle und eine Vorbildfunktion zu. Doch in vielen Gemeinden fehlt das geeignete Personal. Das Energie- und Klimaschutzmanagementsystem (EKM) der dena unterstützt Kommunen dabei, systematisch Energie einzusparen.

In Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Niedersachen und einzelnen Kommunen weiterer Bundesländer ist das lizenzfreie Online-Tool bereits im Einsatz. Nun soll es auch in Bayern eingeführt werden. Die notwendigen Anwendungskenntnisse vermitteln die Berater der bayerischen Energieagenturen, die Seminare dafür hat die dena konzipiert.

Die beiden Beratungseinrichtungen unterstützen Kommunen langfristig bei diesen vielfältigen Aufgaben rund um die Energiewende. Sie helfen, die vielen Fragen zu beantworten und analysieren gemeinsam mit den kommunalen Mitarbeitern die vorliegende Situation bis hin zu möglichen Fördermittelangeboten des Freistaats Bayern. Nach erfolgreichem Abschluss der eineinhalbjährigen Projektphase kann die Kommune eine Zertifizierung als „dena-Energieeffizienz-Kommune“ erhalten.

EKM: Energiekosten senken, Prozesse optimieren, Vorbild sein

„Kommunen können mit dem dena-Energie- und Klimaschutzmanagement nicht nur von niedrigeren Energiekosten und optimierten Prozessen in der Verwaltung profitieren, sondern auch eine Vorbildrolle für Bürger und Unternehmen einnehmen. Wie das geht, zeigen wir in unseren Seminaren“, so Michael Müller, Teamleiter des Projekts Energieeffiziente Kommune der dena.

Die ersten 75 Kommunen werden bei der Einführung finanziell durch eine Kooperation mit dem Netzbetreiber Bayernwerk Netz gefördert. Für die ersten 15 Kommunen deckt dieser Zuschuss sogar 60 Prozent der Beratungskosten ab.

Auch das bayerische Wirtschaftsministerium und der Bayerische Gemeindetag unterstützen die Einführung des EKM-Tools in ihrem Bundesland. „Wir gehen davon aus, dass Klimaschutzmanagementsysteme in den nächsten Jahren von den bayerischen Gemeinden verstärkt nachgefragt werden – auch dank der geplanten attraktiven Förderung durch den Freistaat. Wir begrüßen es deshalb, dass erprobt wird, ob das lizenzfreie Tool eine gute Alternative zu bestehenden Managementsystemen ist,“ so der Energiereferent des Bayerischen Gemeindetags, Stefan Graf.

Weitere Details zum Angebot in Bayern unter Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.energieagenturen.bayern.