17.09.2019

Photovoltaik auf kommunalen Dächern

Photovoltaikanlagen auf eigenen Gebäuden sind für Kommunen gewinnbringende Investitionen. Was ist bei der Planung, Beauftragung und im Betrieb zu beachten?

Die in den vergangenen Jahren stark gesunkenen Kosten für die schlüsselfertige Errichtung von Photovoltaik-(PV-)Anlagen eröffnen den Kommunen erneut lukrative Chancen für die Eigenerzeugung umwelt- und klimafreundlicher Elektrizität auf den eigenen Gebäuden.

Da die PV-Stromgestehungskosten meist deutlich unter die Einkaufskosten gesunken sind, kann per Eigenverbrauch ein Teil des Stroms für das kommunale Gebäude, auf dem die Anlage errichtet wird, selbst genutzt werden. Der PV-Ertrag im Tagesverlauf passt bei den meisten kommunalen Gebäuden gut zur Nutzung. Was nicht selbst im Gebäude benötigt wird, kann nach dem EEG vergütet ins allgemeine Stromnetz gespeist werden.

PV stellt somit eine gewinnbringende Investition für Kommunen dar, erhöht zugleich die lokale Wertschöpfung und verbessert den Klimaschutz vor Ort. Der Ausbau erfolgt in der Regel am sinnvollsten dort, wo kommunale Gebäude ohnehin saniert werden und Neubauten entstehen. Wenn darüber hinaus Kapazitäten bestehen, können weitere Dächer beplant und belegt werden. Voraussetzung: sie werden in den nächsten 20-25 Jahren nicht planmäßig saniert.

Im Seminar werden die für Kommunen relevantesten Aspekte der PV-Nutzung, wie Beauftragung, Betrieb und Nutzung für den Eigenverbrauch, beleuchtet. Auch für weitergehende Fragen rund um das Thema Photovoltaik in Ihrer Kommune stehen unsere Expertinnen und Experten vor Ort für Sie bereit.

Weitere Informationen und das Programm finden Sie hier.